top of page
Meister für Schutz und Sicherheit Blog

Blog ↓

Die Sicherheitsbranche boomt – Doch was steckt hinter der Fassade?

Aktualisiert: 2. März

Meister für Schutz und Sicherheit Kurs

Die Sicherheitsbranche erlebt derzeit einen beispiellosen Boom. Ob auf Festivals, bei Fußballveranstaltungen, in Shoppingmalls oder Flüchtlingsunterkünften – überall sieht man Sicherheitsmitarbeiter, deren Präsenz zunehmend zur Norm geworden ist. Doch während die Anzahl der Sicherheitskräfte rasant wächst, mehren sich auch die negativen Schlagzeilen über Sicherheitsunternehmen. Die Branche steht vor einem massiven Problem: Mangel an qualifiziertem Personal.


Meister für Schutz und Sicherheit Kurs

Quantität statt Qualität: Der schnelle Weg zur Gefahr


Viele Sicherheitsunternehmen stehen unter Druck, schnell Personal zu rekrutieren, wodurch gründliche Bewerberprüfungen oft vernachlässigt werden. Das Ergebnis: Ungeeignete Mitarbeiter, teils mit Vorstrafen oder extremistischer Gesinnung, gelangen in die Branche. Dies führt zu Schlagzeilen über Vorfälle wie Straftaten in Flüchtlingsunterkünften oder unangemessenes Verhalten bei Veranstaltungen, die das Image der gesamten Branche schädigen, obwohl sie eigentlich für Seriosität und Schutz stehen sollte.


Meister für Schutz und Sicherheit Kurs

Das Erscheinungsbild: Ein Spiegelbild der schlechten Qualität


Nicht nur die mangelnde Qualifikation der Sicherheitsmitarbeiter lässt auf Missstände schließen, auch ihr äußeres Erscheinungsbild spricht Bände. Häufig fehlt es an einheitlicher Dienstkleidung, geschweige denn an persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Stattdessen sieht man oft Sicherheitskräfte, die in Jeans, Jogginghosen und Sportschuhen ihren Dienst verrichten – ergänzt durch eine Warnweste, die sie als Sicherheitsmitarbeiter kennzeichnen soll. Dieses äußere Erscheinungsbild spiegelt die oft unzureichende Qualität und Professionalität wider, die in der Branche zur Norm geworden ist.


Meister für Schutz und Sicherheit Kurs

Die Illusion der Sachkundeprüfung


Ein Problem der Branche sind die geringen Qualifikationsanforderungen. Die Sachkundeprüfung nach §34a GewO wird oft als ausreichend betrachtet, obwohl der kurze Kurs nur ein Mindestmaß an Wissen vermittelt. Reguläre Ausbildungen in Deutschland dauern aus gutem Grund meist drei Jahre, um fundierte Fachkenntnisse und Kompetenzen zu vermitteln. Dennoch gibt es auch mit §34a viele erfahrene und professionelle Sicherheitsmitarbeiter, die ihre Arbeit hervorragend ausführen.


Meister für Schutz und Sicherheit Kurs

Stillstand statt Veränderung


Nach jedem skandalösen Vorfall in der Sicherheitsbranche wird nach Veränderungen gerufen. Doch was passiert in der Realität? Nichts. Die Strukturen bleiben unverändert, die Anforderungen niedrig und die Risiken hoch. Anstatt grundlegende Reformen anzustoßen, bleibt die Branche in einem Zustand der Stagnation, in dem Quantität über Qualität triumphiert.


Meister für Schutz und Sicherheit Kurs

Fazit: Ein Aufruf zur Veränderung


Die Sicherheitsbranche muss Lehren aus aktuellen Entwicklungen ziehen und echte Standards sowie Ausbildungswege etablieren, um Glaubwürdigkeit zu bewahren. Schutz bedeutet Kompetenz, nicht bloß Präsenz. Eine Professionalisierung der Branche ist unerlässlich, um echte Sicherheit zu gewährleisten. Auch das äußere Erscheinungsbild der Sicherheitsmitarbeiter spielt eine zentrale Rolle. Einheitliche Dienstkleidung und passende Schutzausrüstung sind Zeichen von Professionalität und fördern das Vertrauen der Menschen, die geschützt werden sollen.

 
 
 

Comments


bottom of page